Unsere Stimme ist ein Spiegel unserer Selbst. Die Worte sind die Gefäße und Überbringer dessen, was und wie wir etwas zum Ausdruck bringen möchten. Mit unserer Stimme und dem gesprochenen Wort bzw. unserer Wortwahl bestimmen wir den Verlauf eines Gespräches, die Stimmung einer Begegnung und ob und wie wir verstanden werden.
„Wenn ich in den unterschiedlichsten Sprachen der Welt, ja, sogar in der Sprache der Engel reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie ein dröhnender Gong oder ein lärmendes Becken.“ (1 Korinther 13)
Am Ausdruck der Stimme können wir erkennen, ob ein Mensch oder unser Gegenüber das vermittelt, was ihm „gerade am Herzen liegt“ oder, anders ausgedrückt, im Einklang mit sich selbst oder besser noch – er/sei selbst ist.
Am Anfang war das Wort – Geist, der zu Klang wird, schwingt als Wort in unserem Körper. Wisst ihr denn nicht, dass euer Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist?
In diesem Workshop werden wesentliche Kenntnisse vermittelt, die den Zugang zu unserer eigenen Stimme und den Umgang mit ihr ermöglichen. Dabei spielt Körperwahrnehmung eine entscheidende Rolle. Wir entdecken unseren Körper als Resonanzträger und Klangkörper. Durch die damit verbundene Vokalarbeit können wir erfahren, wie die Ton- und Klangschwingung uns öffnet für das Hören und Wahrnehmen unserer „inneren Stimme“.

