„Du bist gesegnet und du wirst ein Segen sein.“
Immer mittwochs haben sich ein Jahr lang Lehrer:innen auf den Weg gemacht, um das Neuland „Religionsunterricht“ zu entdecken und kennenzulernen. Der Anfang des Weges war von Unsicherheit begleitet: Wie wird die Langzeitfortbildung wohl werden? Mit welchen Menschen werden wir unterwegs sein? Wie ist die Leitung? Schnell hat sich eine Weggemeinschaft entwickelt, die übers Jahr viel mehr als nur Lerngemeinschaft gewesen ist. Mit tiefgründigen Fragen, Unnachgiebigkeit bei der Suche nach Antworten, vielen Gesprächen, Exkursionen, persönlicher Begleitung und einer gehörigen Portion Freude am Tun und Zusammensein konnten Alexander Maurer vom MEO Schulreferat und Annette Vetter vom Schulreferat Duisburg/Niederrhein am 23. Juni 2024 19 Lehrer:innen den Segen mit auf den Weg geben, der schon Abraham und Sara getragen hat. „Geh, mach dich auf“, sagt Gott. Die Geschichte (Gen 12) erzählt, wie Abraham und Sara dem Wort Gottes trauen und Land gewinnen, Familienzeit genießen dürfen und ihren Glauben weitergeben.
Segen ist ein Beziehungsgeschehen – damals wie heute. Gottes Segen stärkt und ist eine Kraft, die weiterwirken will. Die im Gottesdienst übergebenen Vokationsbescheinigungen beurkunden formal die Unterrichtserlaubnis für das Fach Evangelische Religionslehre. Viel wichtiger ist, dass Lehrer:innen sich persönlich gesegnet wissen und persönlich berufen fühlen, Kinder und junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, ihnen Gesprächspartner:innen zu sein und die Glaubensgewissheit und Gottes Segen in die Schulen hineinzutragen.
Wir sind gewiss, dass Gottes Segen auf den neu ausgebildeten und vozierten Lehrkräften liegt. Durch ihr Lehren und Handeln wird Gottes Segen zu allen gelangen, die im Umfeld von Schule wirken und leben.

