„Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.“ (Galater 6,9)
Liebe Lehrer:innen, liebe Interessierte,
in der Mitte des zweiten Schulhalbjahres ist vieles bereits angestoßen und zugleich liegen noch einige entscheidende Wegstrecken vor Ihnen. Der Alltag in Schule ist geprägt von Engagement, Geduld und dem Vertrauen darauf, dass das eigene Tun Wirkung zeigt – auch dann, wenn Ergebnisse nicht sofort sichtbar sind. “Nicht müde werden…”
Der Vers aus dem Galaterbrief ermutigt dazu, im Guten beständig zu bleiben und die eigene Arbeit mit Zuversicht fortzuführen. Gerade in der religionspädagogischen Arbeit werden oft Samen gesät, deren Früchte sich erst viel später zeigen. Ein offenes Gespräch, ein nachdenklicher Moment oder eine neue Perspektive kann lange nachwirken und junge Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten.
So erinnert uns dieser biblische Zuspruch daran, dass kein Einsatz vergeblich ist. Gott begleitet unser Tun und lässt es zur rechten Zeit Frucht bringen. Diese Verheißung schenkt Kraft zur Ausdauer und Vertrauen in die Bedeutung des eigenen Wirkens.
Möge Sie dieser Gedanke im Alltäglichen stärken und ermutigen “dranzubleiben” und so zum Guten beizutragen, so dass junge Menschen in der heutigen, unruhigen Zeit erkennen und erfahren, dass sich persönliches Engagement lohnt und wirksam ist.
Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Mai.
Herzliche Grüße im Namen unseres Teams im Schulreferat Duisburg/Niederrhein,
Ihre Claudia Ehling

