Wie lässt sich unsere Klassengesellschaft aufbrechen, sodass Teilhabe für alle möglich wird? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Fachtags, an dem neben Ungleichheitsforscher Christoph Butterwegge (Köln) auch der Erwachsenenbildber Klau-Peter Hufer (Uni Duisburg/Essen) , die Religionspädagogin Vera Uppenkamp (Uni Paderborn) , Ganztagsberater und Schulleiter Christian Eberhardt , Ina W. (#IchBinArmutsbetroffen) sowie Carina Peltrausch (Grafschafter Diakonie) und Nilcole Elsen-Mehring (Diakonie Dinslaken) teilgenommen haben.
Einblicke in aktuelle Zahlen machten deutlich, dass die Schere zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen sich weiter öffnet. Grund dafür sind u.a. die aktuell hohe Inflation, ungleicher Zugang zu auskömmlich bezahlter Erwerbsarbeit und Vermögenseigentum. Ausgehend von der Erkenntnis, dass Bildung wichtige Zugänge zu gesellschaftlicher Teilhabe öffnet und dazu beitragen kann, gesellschaftliche Verhältnisse zu verändern, beschäftigten sich die Teilnehmenden mit innovativen Bildungsmodellen und setzten sich kritisch mit biblischen Impulsen für diakonisches Handeln auseinander.
Am Ende des Tages nahmen die Teilnehmenden viele wichtige Impulse mit in unterschiedliche Arbeitsgebiete und die Erfahrung, dass vernetztes Handeln allen zugute kommt.

